Die Größten Turniere im Tennis

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Die wichtigsten Turniere im Tennis Kalender sind zweifelsohne die vier Grand Slams, auch Majors genannt. Hier treffen die besten Spieler der Welt aufeinander und kämpfen um gigantische Preissummen. Naturgemäß gibt es bei diesen Events auch die meisten Punkten für die ATP-Weltrangliste.

Die meisten Spieler nutzen die anderen Turniere um sich in Form zu spielen, um dann bei den vier wichtigen Wettbewerben zur Topform aufzulaufen. Die Majors haben auch bei den Medien die größte Reichweite und ziehen Journalisten aus allen Ländern an. Aus diesen Gründen fokussieren wir uns hauptsächlich auf diese vier Events, bevor wir einen Blick auf den Davis Cup (ein Nationenturnier für Herren) und den Fed Cup (eines für Damen) werfen.

Wimbledon

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Wimbledon ist das älteste Tennisturnier der Welt und zugleich das prestigeträchtigste. Schließlich ist die königliche Familie, inklusive Will and Kate, oft zu Gast. Seit 1877 wird es in Wimbledon im All England Club von London ausgetragen.

Traditionell startet es Ende Juni und dauert 14 Tage an. Allerdings wurde der Tenniskalender in jüngster Vergangenheit verändert, so dass Wimbledon nun Anfang Juli beginnt.

Eine weitere Tradition beinhaltet einen Dresscode für königliche Schirmherrschaft und Spieler. Erdbeeren haben ebenfalls eine große Bedeutung. Alleine im Jahr 2007 haben Fans 34.000kg Erdbeeren mit 10.000l Sahne verzehrt. Wimbledon ist auch bekannt dafür keinerlei Sponsoren rund um den Platz zu haben. Darüber hinaus ist es bei sportbegeisterten Wettern sehr beliebt. Bei Anbietern wie Mr Green gibt es Wettangebote sowohl vor einem Match als auch Live-Wetten währenddessen.

Wimbledon Geschichte

Wimbledon wurde das erste Mal 1877 im gleichnamigen Stadtteil von London ausgetragen und ist eines der ältesten Sportevents der Welt. Bis heute wird weiterhin im All England Club gespielt, wo alles begann. Der Wettbewerb dauert in der Regel 14 Tage an.
Wimbledon ist der einzige Grand Slam, der auf traditionellem Gras ausgetragen wird. Um genau zu sein, ist vieles auf der Anlage weiterhin sehr traditionell gehalten. Die Regeln, welche seinerzeit für die Lawn Tennis Championship aufgesetzt wurden, sind bis heute nahezu unverändert.
Der erste Sieger des Turniers war ein Gentleman namens Spencer Gore. Zu dieser Zeit durften nur Gentleman teilnehmen. Ein Wettbewerb für Damen und einer für Gentleman Doppel wurde 1884 hinzugefügt. Damen Doppel und Mixed Doppel Turniere gibt es auf der Anlage seit 1913.

So ist Wimbledon strukturiert

Die Wimbledon Auslosung ist zufällig und wird von einem Computer vorgenommen. Vor der Auslosung aller Partien werden 32 gesetzte Spieler aus dem Zufallsprogramm entfernt und von den Veranstaltern auf bestimmte Positionen verteilt. Die Einzelwettbewerbe werden über sieben Runden ausgefochten.

Der Grund für die Setzliste ist einfach. Die Veranstalter möchten das die besten Spieler der Welt erst im späteren Turnierverlauf aufeinandertreffen. Durch diese Methode können beispielsweise die besten acht Spieler der Welt frühestens im Viertelfinale gegeneinander antreten. Bis dahin gibt es allerdings immer wieder Überraschungen, so dass auch die erste Turnierwoche große Spannung liefert.

Spieler im Fokus: Roger Federer

Roger Federer konnte Wimbledon sage und schreibe Acht Mal gewinnen, ein Rekord. Außerdem hält er den Rekord für die meisten Grand Slam Titel, insgesamt sind es 20 an der Zahl. Im Jahr 1998 begann er seine Karriere und ist seit 2002 immer in den Top 10. Nur eine Verletzung warf ihn zwischenzeitlich aus den Toprängen. Wahrlich beeindruckend!

Viele Experten und Spieler (aktuelle und ehemalige) sehen Federer als den besten Tennisspieler aller Zeiten. Er gilt sogar als das größte Talent im Sport einer ganzen Generation. Ein ziemlich großes Kompliment. Neben seinen beeindruckenden Titeln bei Grand Slams, konnte der Schweizer auch die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2008 gewinnen.

Wimbledon Rekorde bis 2019

*Vor 1968 waren Grand Slams nur Amateuren vorbehalten. **Die sogenannte „Open Era“ wurde 1968 eingeführt und fortan waren professionelle Spieler bei Majors am Start, einschließlich den Grand Slams.

Rekord Ära Spieler Titel Jahre
Die meisten Titel im Männer Einzel Pre-1968 William Renshaw 7 1881, 1882, 1883, 1884, 1885, 1886, 1889
Laurence Doherty 5 1902, 1903, 1904, 1905, 1906
Open Era Roger Federer 8 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2009, 2012, 2017
Pete Sampras 7 1993, 1994, 1995, 1997, 1998, 1999, 2000
Björn Borg 5 1976, 1977, 1978, 1979, 1980
Die meisten Titel im Damen Einzel Pre-1968 Helen Wills Moody 8 1927, 1928, 1929, 1930, 1932, 1933, 1935, 1938
Dorothea Lambert Chambers 7 1903, 1904, 1906, 1910, 1911, 1913, 1914
Martina Navratilova 9 1978, 1979, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1990

US Open

Mr Green US Open

Einführung

Eines der ältesten Tennisturniere, die U.S. National Championships, wird bereits seit 1881 veranstaltet. Über die Jahre haben wir einige aufregende Matches verfolgen dürfen. McEnroe! Connors! Becker! Edberg! Sie waren Teil des Spektakels auf den Plätzen in Flushing Meadows.

Die US Open sind immer der vierte Grand Slam im Kalenderjahr. Das Turnier beginnt Ende August und dauert zwei Wochen an, wobei das Wochenende in der Mitte mit dem amerikanischen Labour Day zusammenfällt.

Dieses Event ist der einzige Grand Slam bei dem auch im fünften und entscheidenden Satz ein Tie-Break gespielt wird. Die anderen Events spielen den letzten Satz beim Stande von 6-6 aus, bis ein Spieler zwei Spiele Vorsprung hat.

Einige der größten Turniere abseits der Grand Slams finden ebenfalls in den Vereinigten Staaten statt, zum Beispiel das Indian Wells Masters und Miami Masters. Mit den US Open kann aber keines davon mithalten, dass gilt sowohl für Zuschauerzahlen als auch für Preisgeld.

US Open Geschichte

Die ersten US Open fanden 1881 statt, wobei ausschließlich Männer teilnahmen und sowohl ein Einzel- als auch ein Doppelwettbewerb ausgetragen wurde. Das Einzelturnier für Damen wurde sechs Jahre später – 1887 – ins Programm aufgenommen. Das erste Doppelturnier für Damen und Mixed Doppel Event wurde 1889 hinzugefügt. Heutzutage werden die US Open auf Hartplatz ausgespielt, allerdings gab es sie auch auf Gras und Sandbelägen.

Das gleiche lässt sich über den Ort des Geschehens sagen. Wir kennen die US Open als ein Event in Queens, aber sie begannen in Rhode Island. Richard Sears gewann die allerersten U.S. National Championships. Im Gegensatz zu den anderen drei Grand Slams ist dies das einzige Turnier, welches seit der Gründung ununterbrochen stattfand. Damit wurde es zu einem Felsen in der Brandung und Fans aus aller Welt können sich jedes Jahr auf ein Spektakel der Extraklasse einstellen. Das gleiche gilt für Fans von Sportwetten. Bei Mr Green finden Sie Wettstrategien für Tennis, so dass wirklich jeder Teil der Action werden kann.

So sind die US Open strukturiert

Es gibt fünf primäre Championships: Einzel der Männer, Einzel der Damen, Doppel der Männer, Doppel der Damen und Mixed Doppel. Zudem gibt es Events für Junioren, Senioren und Rollstuhlfahrer. Seit 1978 ist das Flushing Meadows’ USTA Billie Jean King National Tennis Center der Austragungsort des Turniers.

Die Open haben als einziges Turnier Tie-Breakers in allen fünf Sätzen. Zudem ist es das einzige Grand Slam Turnier bei dem 16 Spielerinnen in der Qualifikation der Damen antreten, anstelle der üblichen 12.

Spieler im Fokus: Jimmy Connors

Jimmy Connors war wohl der größte Spieler aller Zeiten bei den US Open. Er spielte in dem Event lediglich fünf Jahre lang, von 1974-1978. Er gewann drei der Titel, wobei jeder auf einem anderen Belag gewonnen wurde (Grass, Sand und Hartplatz). Er gewann seinen ersten US Open Titel im Jahr 1983 und beendete das Jahr als Weltranglistendritter. In dem Jahr wechselten sich Ivan Lendl und John McEnroe an der Spitze des Tennissports ab.

Connors konnte sich schlussendlich auf den ersten Platz der ATP-Rangliste vorarbeiten und blieb dort 160 Wochen lang, von 1974 bis 1977, was damals ein Rekord war. Insgesamt war er 268 Wochen lang Weltranglistenerster.

US Open Rekorde bis 2019

Rekord Ära Spieler Titel Jahre
Die meisten Titel im Herren Einzel Vor 1968 Richard Sears 7 1881, 1882, 1883, 1884, 1885, 1886, 1887
William Larned 7 1901, 1902, 1907, 1908, 1909, 1910, 1911
Bill Tilden 7 1920, 1921, 1922, 1923, 1924, 1925, 1929
Open Era Jimmy Connors 5 1974, 1976, 1978, 1982, 1983
Pete Sampras 5 1990, 1993, 1995, 1996, 2002
Roger Federer 5 2004, 2005, 2006 , 2007, 2008
Die meisten Titel im Damen Einzel Vor 1968 Molla Mallory 8 1915, 1916, 1917, 1918, 1920, 1921, 1922, 1926
Open Era Chris Evert 6 1975, 1976, 1977, 1978, 1980, 1982
Serena Williams 6 1999, 2002, 2008, 2012, 2013, 2014

Australian Open

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Einst bekannt als die Australasian Championships, sind die Australian Open jetzt das größte jährliche Sportevent der südlichen Hemisphäre. Das Turnier der vielen Namen ist auch bekannt als “Grand Slam of Asia/Pacific” und der “Happy Slam”.

Die Australian Open ziehen die meisten Zuschauer aller Grand Slams an (das 2019er Event zog 780.000 Fans auf die Anlage). Die Veranstalter tun ihr Bestes alles immer auf dem neuesten Stand zu halten. Beispielsweise war es das erste Grand Slam mit schließbarem Dach, für den Fall das es zu warm ist oder regnet. Die drei primären Plätze haben die klangvollen Namen Melbourne Arena, Rod Laver Arena und Margaret Court Arena.

Australian Open Geschichte

Das erste Turnier wurde 1905 in Melbourne ausgetragen und Rodney Heath krönte sich zum Sieger. Seitdem findet das Event immer im Januar statt. Frauen dürfen seit 1922 daran teilnehmen, als sich Mali Molesworth den ersten Titel sicherte. 2011 sahen wir das längste Spiel in der Geschichte aller Grand Slams der Damen, als Svetlana Kuznetsova ein hart umkämpftes Spiel nach mehr als vier Stunden gegen Francesca Schiavone verlor.

Nur ein Jahr später fand das längste Spiel in der Geschichte der Australian Open statt. Die Schwergewichte Rafael Nadal und Novak Djokovic duellierten sich beinahe sechs Stunden lang und am Ende konnte der Djoker den Sieg einfahren.

Das Turnier wurde zwischendurch auf Gras gespielt und ist erst seit 1988 ununterbrochen eine Hartplatzangelegenheit.

So sind die Australian Open strukturiert

Zu Beginn des Turniers werden zunächst einige Teilnehmer via Qualifikation ermittelt. Sobald diese Phase vorüber ist, kann die erste Runde losgehen. Gespielt wird, wie gehabt, in einem erbarmungslosen KO-Format. Wer verliert, fliegt.

Die Auslosung und Ansetzung der Spiele sind so ausgelegt, dass samstags das Finale im Damen Einzel stattfindet und einen Tag später die Herren einen Gewinner ausspielen. Wie bei jedem anderen Grand Slam auch, steht das Finale der Männer bei Fans von Sportwetten ganz weit oben im Kurs. Sie sollten sich vorher über einige der besten Wettstrategien in Kenntnis setzen, bevor Sie bei Mr Green Ihr Wissen unter Beweis stellen.

Spieler im Fokus: Novak Djokovic

Novak Djokovic konnte die Australian Open sieben Mal gewinnen, ein Rekord. Insgesamt gewann der Serbe 15 Grand Slam Titel, 12 ATP Tour 500 Turniere, 32 ATP Tour Masters 1000 und fünf ATP Finals. Scheint so, als sei er ein ziemlich guter Tennisspieler. Darüber hinaus konnte er mehr als 240 Wochen an der Spitze der Weltrangliste verharren und war der erste Spieler überhaupt, der alle Grand Slams auf drei verschiedenen Belägen gewinnen konnte. Außerdem ist er der einzige männliche Spieler, der mindestens einmal jedes der Masters 1000 Events gewinnen konnte.

Der erste serbische Tennisspieler überhaupt, der die Nummer 1 der Welt war, konnte auch abseits des Platzes viele Titel gewinnen. So wurde er beispielsweise im Jahr 2011 zur BBC Overseas Sports Personality des Jahres gekürt.

Australian Open Rekorde bis 2019

Rekord Ära Spieler Titel Jahre
Die meisten Titel im Herren Einzel Vor 1969 Roy Emerson 6 1961, 1963, 1964, 1965, 1966, 1967
Open Era Novak Djokovic 7 2008, 2011, 2012, 2013, 2015, 2016, 2019
Die meisten Titel im Damen Einzel Vor 1969 Margaret Court 7 1960, 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1966
Open Era Serena Williams 7 2003, 2005, 2007, 2009, 2010, 2015, 2017

French Open

Mr Green French Open

Die French Open, auch bekannt als Roland Garros, beginnen im Mai und werden über 14 Tage lang bis Anfang Juni ausgetragen. Der Ort des Spektakels ist das Stade Roland-Garros in Paris, benannt nach einem französischen Flieger. Die French Open sind das Highlight der Sandplatzsaison und das prestigeträchtigste Turnier im Frühling.

Da die Meisterschaft aus sieben Runden besteht, in denen jedes Match im Best-of-Five ausgetragen wird (ohne Tie-Break im fünften Satz) und dazu ein langsamer Belag als Spielfläche dient, gilt es als das anstrengendste Tennisturnier der Welt.

French Open Geschichte

Die ersten French Open fanden in Paris im Jahr 1891 statt. Damals war es allerdings lediglich eine Art nationaler Wettbewerb. Erst ab 1925 wird das Turnier als globales Event betrachtet. Es beginnt im Mai und die Spiele auf dem roten Sandplatz enden im Juni. Es ist nur eines von vier größeren Turnieren auf Sand und damit sehr interessant für wettbegeisterte Sandplatzfans. Mr Green bietet eine Free bet für alle die Ihr Glück beim besten Sandplatzturnier der Welt versuchen wollen.

Aufgrund der unterschiedlichen Schnelligkeit einzelner Plätze, haben viele Spieler (besonders solche mit vielen Platzwechseln im Laufe des Wettbewerbs) Probleme sich in einen Groove zu spielen.

Die French Open waren das erste Championships Turnier bei denen Profis und Amateure gemeinsam spielen durften. 2007 war es auch das erste Mal überhaupt, dass Frauen und Männer gleichviel Preisgeld erhielten.

So sind die French Open strukturiert

Die French Open ähneln vom Aufbau her den anderen drei Grand Slams. Der größte Unterschied ist der Belag, da es auf Sand ausgetragen wird. Sand macht das Turnier zum physisch anspruchsvollsten der Welt. Das liegt daran, dass Sandbeläge als langsam gelten und Spieler daher auf Topspins angewiesen sind. Diese Schläge sind physisch anspruchsvoller und titschen hoch ab, was für zahlreiche lange Duelle von hinter der Grundlinie führt.

Viele fantastische Spieler konnten ihre Erfolge bei anderen Grand Slams in Paris nicht wiederholen. Zu der Liste gehören Legenden wie Pete Sampras, Boris Becker, John McEnroe, Jimmy Connors, Maria Bueno und Bill Tilden.

Spieler im Fokus: Rafael Nadal

Rafael Nadal konnte die French Open 11 Mal gewinnen, absoluter Wahnsinn und natürlich Rekord. Insgesamt gewann er 17 Grand Slams und steht damit Roger Federer in kaum etwas nach. Die beiden haben seit über einem Jahrzehnt eine elektrisierende Rivalität. Alles in allem war Nadal 196 Wochen auf Platz 1 der ATP-Rangliste und hat mehr als 80 Karrieretitel verbuchen können. Er gewann alleine auf Sand 57 Titel und war 81 Spiele in Folge ungeschlagen auf diesem Untergrund. Niemand sonst konnte in der Open Era so viele Partien hintereinander für sich entscheiden.

Nadal war auch vier Mal Teil des siegreichen spanischen Davis Cup Teams und ist nur einer von zwei Spielern, die jeden Grand Slam mindestens einmal gewinnen konnte. Der andere ist Andre Agassi.

French Open Rekorde bis 2019

Rekord Ära Spieler Titel Jahre
Die meisten Titel im Herren Einzel Vor 1925 Max Decugis 8 1903, 1904, 1907, 1908, 1909, 1912, 1913, 1914
1925-67 Henri Cochet 4 1926, 1928, 1930, 1932
Open Era Rafael Nadal 11 2005, 2006, 2007, 2008, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2017, 2018
Die meisten Titel im Damen Einzel Vor 1968 Suzanne Lenglen 6 1920, 1921, 1922, 1923, 1925, 1926
Open Era Chris Evert 7 1974, 1975, 1979, 1980, 1983, 1985, 1986

Davis Cup

Mr Green Davis Cup

Der Davis Cup ist der bedeutendste Wettbewerb im Tennis für Nationen. Die International Tennis Federation (ITF) ist der Veranstalter des Events, dass jedes Jahr stattfindet. Die Organisatoren bezeichnen es als den “World Cup of Tennis” und die Gewinner gelten als Weltmeister.

2018 wurde das Format komplett überarbeitet. Ab 2019 werden 18 Teams teilnehmen, nachdem 71% aller ITF Mitglieder dem Formatwechsel zustimmten. Der Wechsel macht das ganze Event sponsorenfreundlicher. Einige Spieler, darunter Rafael Nadal und Novak Djokovic, sind für die Änderung, während einige andere, darunter Roger Federer, Lucas Pouille und Rod Laver, sich dagegen aussprachen.

Davis Cup Geschichte

Das Event wurde bereits 1900 das erste Mal ausgetragen, als Wettbewerb zweier Mannschaften: die Vereinigten Staaten und Großbritannien. Die Idee stammt wahrscheinlich vom ersten Präsidenten der U.S. National Lawn Tennis Association, James Dwight.

Bereits vor dem ersten Davis Cup im Jahr 1900 wurden einige globale Tennisturniere zwischen Nationen ausgetragen. Beispielsweise gab es einen jährlichen Wettbewerb zwischen England und Irland. Doch erst der Davis Cup brachte dem Spektakel weltweite Reichweite.

Im Laufe der Jahrzehnte nahmen immer mehr Nationen am Davis Cup teil. 2016 waren es sage und schreibe 135 Länder. Zu den erfolgreichsten Nationen in der Geschichte des Turniers gehören die USA (32 Titel) und Australien (28 Titel).

So ist der Davis Cup strukturiert

In der World Group streiten sich 16 Nationen in acht Erstrundenmatches um den Einzug ins Viertelfinale.

Jedes Aufeinandertreffen besteht aus fünf Begegnungen, die auf drei Tage verteilt stattfinden. Wer zuerst drei Partien für sich entscheidet, geht als Sieger hervor. Am dritten Tag werden zwei Einzel gespielt, bei denen die Spieler aus den beiden Einzeln am ersten Tag die Gegner tauschen.

Seit 2011 wird beim Stande von 3-1 kein weiteres Einzel gespielt, sollte das vorherige Match mindestens vier Sätze angedauert haben. Sollte es nach zwei Tagen bereits 3-0 stehen, werden in der Regel beide verbleibenden Einzel gespielt.

Davis Cup Rekorde bis 2019

Country Number of titles First title Last title
Vereinigte Staaten 9 1972 2007
Schweden 7 1975 1998
Australien 6 1973 2003
Spanien 5 2000 2011
Frankreich 4 1991 2017
Deutschland 3 1988 1993
Tschechische Republik / Tschechoslowakei 3 1980 2013
Russland 2 2002 2006
Kroatien 2 2005 2018
Südafrika 1 1974
Italien 1 1976
Serbien 1 2010
Schweiz 1 2014
Großbritannien 1 2015
Argentinien 1 2016

Fed Cup

Mr Green Fed Cup

Der Fed Cup ist das erstklassigste globale Tennisturnier für Damen. Seinen Anfang nahm das Turnier 1963, als Teil der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der ITF. Bis 1995 war das Event bekannt als der Federation Cup. Mittlerweile ist es das größte jährlich stattfindende Frauen-Sportevent der Welt, wenn man die Anzahl der teilnehmenden Länder als ausschlaggebenden Faktor nimmt. Katrina Adams ist momentan die Vorsitzende des Fed Cup.

Die einzigen Länder, die gleichzeitig Austragungsort für Davis Cup und Fed Cup waren, sind die Vereinigten Staaten, Tschechische Republik und Australien.

Neben dem Fed Cup, treten Frauen auch beim Hopman Cup an, einem Hartplatz Event in Australien, bei dem Frauen und Männer gemeinsam Teams bilden.

Fed Cup Geschichte

Bereits 1919 hatte Hazel Hotchkiss Wightman einen Traum: Sie wollte ein Tennisturnier für Damen austragen. Obwohl ihre Idee keine Unterstützung fand, präsentierte sie eine Trophäe beim Wightman Cup, einem jährlich stattfindenden Turnier zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika.

Im Jahr 1962 stellte Mary Hardwick Hare ein Dossier zusammen, dessen Kernidee, ein Tennisturnier für Frauen, der von Wightman sehr ähnelte. Diesmal konnte die Idee schnell Unterstützer finden und die ITF war mehr oder weniger gezwungen sich das Ganze genauer anzusehen. Mehr als 40 Jahre nach der ursprünglichen Planung von Wightman war der Fed Cup keine Fantasie mehr.

So ist der Fed Cup strukturiert

Im Jahr 1992 wurden regionale Qualifikationswettbewerbe eingeführt. Nur drei Jahre später wurde ein neues Format für den Federation Cup vorgestellt und gleichzeitig der Name zu Fed Cup geändert. Der Fed Cup übernahm ein Format mit Heim- und Auswärtsspielen, so dass Spielerinnen vor ihren eigenen Fans für ihr Land antreten konnten. Seitdem wurden weitere kleinere Veränderungen am Format vorgenommen.

2005 wurde ein neues Format vorgestellt, bei dem zwei Weltgruppen mit jeweils acht Nationen gebildet worden. Über einen Zeitraum von drei Wochenenden treten die Nationen Zuhause und Auswärts gegeneinander an. Zudem gibt es drei regionale Gruppen, die es weiteren Teams ermöglichen in die Weltgruppen aufzusteigen. Das bedeutet auch, dass es möglich ist aus den Weltgruppen abzusteigen.

Fed Cup Rekorde bis 2019

Land Anzahl von Titeln Erster Titel Letzter Titel
Vereinigte Staaten 18 1963 2017
Tschechische Republik / Tschechoslowakei 11 1975 2018
Australien 7 1964 1974
Spanien 5 1991 1998
Sowjetunion / Russland 4 2004 2008
Italien 4 2006 2013
Deutschland / West Deutschland 2 1966 2014
Frankreich 2 1997 2003
Südafrika 1 1972
Belgien 1 2001
Slowakei 1 2002

Fazit

Tennis nimmt bei globalen Wettbewerben eine immer prominentere Rolle ein und es scheint, als würde sich daran in naher Zukunft nichts ändern. Im Gegenteil, einige der besten Athleten unseres Planeten stehen sich auf den Plätzen dieser Welt gegenüber. Mit kraftvollen Aufschlägen und akrobatischen Volleys werden Zuschauer von ihren Sitzen gerissen und vom Tennisfieber angesteckt. Zuschauerzahlen steigen an, sowohl im Stadion als auch vor den TV-Geräten. Tennis Live-Wetten sind daher ein sehr beliebter Wettmarkt und ermöglichen es Zuschauern ihr Wissen auf die Probe zu stellen. Außerdem fügen sie dem Spektakel ein weiteres Spannungselement hinzu. Ob wir nun einzelne Nationen anfeuern, unseren Lieblingsathleten unterstützen, darauf hoffen eine erfolgreiche Wette abzuschließen oder dem ganzen Spektakel aufgrund unserer Liebe zum Sport beiwohnen, wir alle schauen gespannt mit angehaltenem Atem zu.